Potenzstörung

Der Altershypogonadismus des Mannes ....
.... oder die altersbedingte Impotenz.


Das Altern stellt einen physiologischen Prozess dar, der sowohl mit körperlichen als auch mit psychosozialen Veränderungen einhergeht. Der Abfall der Sexualhormone spielt dabei eine wichtige Rolle, wohl sogar die entscheidende. Zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr nimmt der Testosteronspiegel des Mannes circa um ein Prozent im Jahr ab. Der Gesamtestosteronspiegel kann im Blut gemessen werden. Es gibt einen gebundenen und einen freien Anteil an Testosteron im Blut. Wichtig hierbei ist, dass nur der freie Anteil wirksam ist. Die körperlichen Zeichen eines Testosteronmangels sind:

  • Leistungsschwäche
  • Chronische Müdigkeit
  • Zunahme des Fettgewebes
  • Abnahme des fettfreien Gewebes
  • Verschmächtigung der Muskulatur
  • Nachlassen der Muskelkraft
  • Trockenheit der Haut
  • Verminderung der sekundären Körperbehaarung
  • Libidoverlust
  • Errektile Dysfunktion
  • Vermehrtes Schwitzen und Hitzewellen
  • Depressive Verstimmungen
  • Antriebsschwäche

Die Therapie dieser Störung wird heute meistens mit Testosteronapplikationen angegangen, was in den meisten Fällen einen wenig effektiven Erfolg zeigt. Die so genannten Androgene, Sexualhormone zu denen auch Testosteron zählt, werden in der Nebennierenrinde bzw. den Hoden produziert. Das Vorstufenhormon hierzu ist Pregnenolol. Pregnenolon ist somit auch Vorstufe des wichtigsten Körperhormons, des Cortisols. Stressbelastungen erfordern eine erhöhte Ausschüttung von Cortisol, um Stress adäquat zu begegnen. Stressbelastung nimmt seit Jahren rapide zu. Somit sehen wir eine hormonelle Verschiebung: je mehr Pregnenolon benötigt wird, um das lebenswichtigste Hormon Cortisol zu produzieren, umso mehr geht dadurch der Produktion des Testosteronhormons verloren.

Eine physiologische Therapiemöglichkeit setzt hier an: Substitution von natürlichen Vorstufen des Pregnenolons. Und diese Vorstufen sind Vitalstoffe: Vitamine Mineralien Spurenelemente, vor allen Dingen Aminosäuren. Durch diese einfache Therapiemöglichkeit gelingt uns selbst bei über 70-jährigen die Anhebung des Testosteronspiegels in den Normalbereich.

Cortisol wird produziert als Antwort auf Stress. Haben wir exessiven, lang anhaltenden Stress, wird die Bildung von DHEA aus Pregnenolol drastisch reduziert zu Lasten der Testosteronbildung. Der Körper kennt nur einen Weg: überleben - und dies durch Aufrechterhaltung der Cortisolbildung solang wie möglich. Die gesamte hormonelle Balance kann aus dem Gleichgewicht geraten. Wir sprechen vom Pregnenolonshunt.